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Minna von Barnhelm
Waehrend des Siebenjaehrigen Krieges hatte sich der preussische Major von Tellheim mit dem saechsischen Fraeulein von Barnhelm verlobt. Nach dem Krieg vom Koenig ungerechterweise seiner Ehre beraubt und verarmt, bricht er die Verbindung zu Minna aus Scham ab. Nun wird er von seinem Berliner Wirt, dem er einige Monatsmieten schuldet, in ein schaebiges Dachzimmer umquartiert. Grund: Zwei wohlhabende Damen suchen ein Zimmer. Es handelt sich um niemand anders als Minna und ihre Zofe Franziska. Mit List gelingt es Minna, den Major zu bewegen, ihr erneut seine Liebe zu erklaeren und der eine Notsituation vortaeuschenden Frau Hilfe anzubieten. Sie laesst den inzwischen vom Koenig Rehabilitierten allerdings noch eine Weile zappeln.
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Unterm Birnbaum
Der Gastwirt Abel Hradschek, der im Oderbruch eine Wirtschaft betreibt, steht vor dem finanziellen Ruin. Nicht schuldlos an der Misere ist seine Frau Ursula, eine ehemalige Schauspielerin, eine Zugereiste, fuer das Dorf selbst nach elf Jahren noch eine Fremde. Da kuendigt eine Firma aus Krakau den Besuch ihres Geldeintreibers an. Herr Szulski kommt und die Schulden werden bezahlt. Am naechsten Morgen reist Szulski wieder ab. Wenig spaeter wird seine Kutsche in der Oder gefunden, von ihm keine Spur. Die Hradscheks geraten in Verdacht, ihn ermordet und seine Abreise vorgetaeuscht zu haben. Der Justizrat, der die Untersuchung leitet, laesst daraufhin unter dem Birnbaum graben, wo Hradschek des Nachts gegraben hat. Und tatsaechlich wird ein Toter gefunden, aber der liegt dort schon seit ueber zwanzig Jahren. Der Gastwirt wiegt sich in Sicherheit. Aber seine Frau wird von Aengsten und Schuldgefuehlen geplagt. Die Verfilmung basiert auf Theodor Fontanes beruehmter Kriminalnovelle aus dem Jahre 1884.
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