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Geschichten aus 1001 Nacht
Letzter Teil von Pasolinis Trilogie des Lebens nach Decamerone und Pasolinis tolldreiste Geschichten. Anders als seine Vorgaenger schildert der Film mit fast technografischer Akribie Gesellschaft und Alltag einer vergangenen Epoche und eines exotischen Kulturkreises. Auch in der dramaturgischen Durcharbeitung und in der filmischen Gestaltung von grossem Reiz. Im Mittelpunkt wiederum: die frei ausgelebte Sexualitaet als anarchische, antiautoritaere Kraft - Bollwerk gegen die Scheinbefriedigungen des neuzeitlichen Konsumismus.
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Decamerone
Acht Episoden aus Boccaccios spaetmittelalterlicher Novellensammlung, zu einem bunten, bewusst anspruchslos gehaltenen und auf filmische Finessen verzichtenden Bilderbogen aneinandergereiht. Nach der stilisierten, mythisch-allegorischen Medea wendet sich Pasolini der volksnahen Verklaerung menschlicher Geschlechtlichkeit und Sinnenfreude zu, die Macht der einfachen Leute und der archaischen, duesteren, vitalen Gewalt ihrer sexuellen Organe beschwoerend.
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The Canterbury Tales
Im zweiten Teil seiner Trilogie des Lebens nach Decameron und vor Geschichten aus 1001 Nacht stellt Pier Paolo Pasolini frei nach Chaucers mittelalterlicher Novellensammlung derb-komische Erotikepisoden zu einem leicht konsumierbaren filmischen Kaleidoskop froehlicher Frivolitaeten zusammen. Von allen Teilen der Trilogie widmet sich dieser am wenigsten der Mission, mit den Mitteln des Unterhaltungskinos auch besondere politische und emanzipatorische Inhalte zu transportieren.
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