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Paquita-Ballett aus Paris
Das Ballett Paquita ist ein wunderbares Beispiel fuer den nach Russland exportierten franzoesischen Stil. Das Thema war, um dem damaligen Hang zur Exotik zu entsprechen, spanisch: Es geht um ein Maedchen aus adeliger Familie, das als Kind von Ziegeunern entfuehrt wird - und um ein unverhofftes Wiedersehen nach schicksalshaften Wendungen. Ballettmeister und Choreograph Marius Petipa, der sich schon zuvor mit dem Stoff beschaeftigt hatte, beauftragte den gebuertigen Oesterreicher Ludwig (lon) Minkus mit der Musik fuer eine neue Fassung - eine aeusserst fruchtbare, kongeniale ZUsammenarbeit, aus der insgesamt mehr als 15 Ballettmusiken resultieren sollten.
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Balanchine / New York City Ballet - Tzigane
George Balanchine (1904 1983) gilt als einer der fuehrenden Ballett-Choreographen des 20. Jahrhunderts. 1948 gruendete er das New York City Ballet (NYCB), das er zu Weltruhm gefuehrt hat mit einem in der Geschichte des Tanzes unvergleichbarem Ballett-Repertoire. Tzigane choreographiert 1975 ist eine Fantasie eines Zigeuner-Tanzes, eine von Suzanne Farrells beein-druckendsten Performances. Das Divertimento ist das einzige Ballet zu der Musik von Mozart, welches im Repertoire der Ballett Company geblieben ist. Die Erstauffuehrung war 1956. The Four Temperaments wurde im Jahre 1946 uraufgefuehrt und ist eine der wegweisendsten Leistungen Balanchines. Jewels feierte 1967 Premiere. Die DVD zeigt Emeralds und Diamonds - zwei der drei Teile des abend-fuellenden Meisterwerks - eine brilliante Hommage an das Goldene Zeitalter des Tanzes. Emeralds ist ein elegantes Ensemble-Stueck, Diamonds zeigt Suzanne Farrell und Peter Martins in den Hauptrollen. Stravinsky Violin Concerto ist eine von 29 historischen Kollaborationen zwischen dem Komponisten und dem Choreographen. Die neo-klassische Interpretation feierte 1972 Premiere.
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